Freitag, 17. Februar 2012

Der Rücktritt und die Fastnacht

Die Karnevalisten bedauern den Rücktritt von Christian Wulff am meisten: Sie müssen Ihre Rosenmontagskonzepte umbauen. Das schönste Thema hat Wulff Ihnen genommen.
Da hätte Wulff doch noch wenigstens bis zum Aschermittwoch warten können, das hätte dann auch besser gepasst. Motto "Asche auf mein Haupt".
Nun wird Wulff sein Häuschen zu günstigen Zinsen genießen können, wir gönnen es Ihm und seiner Frau, die in dem ganzen Theater die beste Figur abgeben hat.
Und als Anwalt kann er nun ganz offiziell für viele Unternehmerfreunde tätig sein. Wenn die ihn dann noch wollen.


Donnerstag, 16. Februar 2012

Wann kommt der Crash der Staatsanleihen?

In einem Interview mit der heutigen FAZ warnt Fritz Becker, der Chef der zur Harald Quandt Familie gehörenden Harald  Quandt Holding vor einer gefährliche Blase bei Staatsanleihen. Denn bei immer größerer Verschuldung der Staaten müßten eigentlich die Zinsen steigen und nicht fallen. Das extrem niedrige Zinsniveau passt überhaupt nicht zur Schuldensituation.
Was bedeutet in diesem Fall eine Blase? Es bedeutet einen Absturz der Anleihe-Kurse und das wiederum bedeutet, dass insbesondere Unternehmen, die durch Regulierung gezwungen sind, einen Großteil in Staatsanleihen anzulegen, insbesondere die Versicherungen, einen hohen Abschreibungsbedarf haben.
Crash heißt hier vor allem Versicherungscrash. Und das wiederum ist ein Crash für Beitragszahler, denn ihr Geld wurde fehlinvestiert - nicht das der Versicherung.
Schaun mer mal, wann der Crash kommt. Es trifft die Kleinen, denn die Vermögenden sind längst raus aus Staatsanleihen.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Verkaufen

In einer meiner letzten Kolumnen habe ich zufällig über Verkäufer geschrieben. Es ergab sich, dass wir zeitgleich einen neuen Mandanten in diesem Bereich gewonnen haben, der mich außerordentlich fasziniert.
Carsten Beyreuther . siehe auch  www.beyreuther-training.de
Beyreuther hat sich darauf spezialisiert, Menschen die Angst vor dem Verkaufen zu nehmen: Sei es am Telefon, sei es im persönlichen Gespräch. Ich habe das beobachtet und bin fasziniert von diesem Selfmade Man. Er beweist, wie man sich am Telefon erfolgreich bewerben kann oder sogar, wie man erfolgreich datet...:-)
Am wichtigsten: Aufgrund seiner bisherigen Trainings kann er eine Umsatzsteigerung von 30 Prozent versprechen.
Gerne stelle ich den Kontakt zu ihm her.

Es werde Licht

Energiesparende Lampen sind in, und deshalb freuen wir uns über unseren neuen Mandanten mit dem tollen Namen "LED´s change the world". Willkommen!
LED Lampen sind eine echte Alternative zu Glühlampen, übliche Energiesparlampen oder Halogenlampen.
Mehr darüber unter
http://www.leds-change-the-world.com

Dienstag, 14. Februar 2012

Krankenkassen

In den vergangenen Jahren klagten die Krankenkassen oft über hohe Defizite. Wenn es darum ging, deshalb die Krankenkassenbeiträge zu erhöhen, wurde nicht lange gefackelt - trotz oder wegen staatlicher Zuschüsse. Jetzt gibt es Milliardenüberschüsse, die den Versicherten gehören, ihnen aber nicht zurück gegeben werden. Inzwischen sind die Beiträge der Krankenkassen auf 15,5 % des Bruttolohnes gleichgeschaltet, Wettbewerb gibt es praktisch nicht mehr. Schwachbrüstige Krankenkassen werden künstlich am Leben gehalten und über den Gesundheitsfonds subventioniert, in den  der Staat 16 Milliarden eingezahlt hat. Die hat er sich letztlich auf dem Kapitalmarkt geliehen.

Zusammen mit den im Gesundheitsfonds angesammelten Geldern, stehen jetzt den Krankenkassen voraussichtlich über 10 Milliarden Euro als Reserve zur Verfügung. Krankenkassen sollen keine Sparkassen sein, sagt Gesundheitsminister Bahr. Richtig. Vor allem sollen die Kassen mit ihren luxuriösen Bürobauten einmal ihre eigenen Kosten zurecht stutzen.
Manche Krankenkassen haben um 20 Prozent niedrigere Verwaltungskosten als der Durchschnitt.

Und das kennt inzwischen auch jeder: Wenn es mal darum geht, Behandlungskosten einzufordern, werden die Sachbearbeiter immer widerspenstiger.  Es wird Zeit, das jemand mal mit der Axt dazwischenhaut und dieses kranke System zurecht stutzt.
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Mittwoch, 8. Februar 2012

Der Bundespräsident hat einen Schuss

Entschuldigung,
aber wir haben einen korrupten Bundespräsidenten. Er nimmt Geschenke an, die kleinen Beamten untersagt sind. Die Sache ist eigentlich ganz einfach.Der Mann hat scheidungsbedingt Finanzprobleme und deshalb hängt er so an seinem Posten.
Unser ungutes Gefühl, dass die Kampagne gegen ihn auch nicht ganz fair ist, wird überlagert von immer neuen Einzelheiten, die sich zu eine klaren Gesamtbild formen: Wulff ist empfänglich für Geschenke.
Geschenke finde ich gar nicht schlimm, die bekommt jedes Staatsoberhaupt. Schlimmer finde ich, sich Übernachtungen und Urlaube bezahlen zu lassen.
Lächerlich die Behauptung von Wulff, die von Groenewald verauslagte Übernachtung bar zurück gezahlt zu haben. Das stinkt zum Himmel.



Griechenlands Pleite

Die Griechen tun mir leid. Die Forderungen der Troika sind unmenschlich radikal. Mit dieser Sparpolitik wird man das Land nicht retten, sondern radikale Strömungen generieren, die am Ende des Tages wie gehabt einen neuen Militärputsch provozieren könnten oder andere totalitäre Regierungsformen.  Deshalb ist die Pleite Griechenlands der bessere Weg. Die Gläubiger lernen daraus. Die Griechen hoffentlich auch.